US-Senator droht mit Militärschlag

Iranische Vorschläge auf Münchener Sicherheitskonferenz brüsk zurückgewiesen

http://www.neues-deutschland.de/artikel/164664.us-senator-droht-mit-militaerschlag.html

München (AFP/ND). Vor dem Hintergrund des Afghanistan-Einsatzes strebt die NATO in Zukunft nach engerer Zusammenarbeit mit Russland, China und Indien. Dies äußerten Politiker des Militärpaktes am Wochenende auf der Münchener Sicherheitskonferenz.

So weit, so gut. Aber was dann kam, muss für die anwesenden Journalisten eine Qual gewesen sein. Vor allem für die, die noch immer felsenfest davon überzeugt sind, dass die USA und die eigene Regierung nicht unsere Feinde sind. Denn die Tagesordnung der Konferenz musste neu geschrieben werden, als der iranische Außenminister Manutschehr Mottaki die Bühne betrat und den Streit um das iranische Atomprogramm entschärfen wollte.

Der iranische Außenminister erklärte eine Einigung in den Streitfragen um sein Atomprogramm für greifbar. »Ich denke, wir nähern uns einer endgültigen Vereinbarung, die von allen Seiten akzeptiert werden kann«, sagte Mottaki am Freitagabend. Eine Verständigung über die Entsendung von iranischem Uran zur Anreicherung ins Ausland sollte »in nicht allzu ferner Zukunft« möglich sein. Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hatte Anfang der Woche bereits ein mögliches Einlenken im Atomstreit signalisiert, ohne allerdings auf die von der Internationalen Atomenergiebehörde gestellten Bedingungen näher einzugehen.

Das wäre doch zumindest ein wunderbarer Ansatz gewesen, friedlich miteinander umzugehen. Aber nein, da gibt es dann gewisse Leute, die das Stänkern einfach nicht lassen können und sogar von Eskalation reden. Politiker, die so in ihre eigene Arroganz eingewickelt sind, dass dieses Handreichen zur Farce wird. Einer derjenigen ist unser bundesdeutsche Aussenminister Westerwelle, der einen Satz los lies, der mich überhaupt nicht mehr wundert: „Unsere Hand bleibt ausgestreckt, aber bisher greift sie ins Leere.“ – Da kann ich nur sagen: „Ja, wenn man blind ist, greift die Hand ziemlich oft ins Leere!!!“

Aber dann kam das beste von allem: Die Auftritte eines Generals und eines weiteren US-Politikers. Der General ist seines Zeichens Sicherheitsberater von US-Präsident Barack Obama. James Jones mit Namen. Der andere heißt Joseph Lieberman vom US-Senat. Diese Namen sollten wir uns merken. Denn sie werden mit Sicherheit auch in naher Zukunft für den Terror stehen, der aus den USA kommt. Jones spricht von der derzeit „größten Bedrohung“ für die internationale Sicherheit und Lieberman setzt noch einen weiteren terroristischen Wortangriff drauf:

Der Sicherheitsberater von US-Präsident Barack Obama, General James Jones, sagte in München, die iranischen Atompläne seien die derzeit »größte Bedrohung« für die internationale Sicherheit. Die schärfste Entgegnung in München lieferte der US-Politiker Joseph Lieberman. Der Hardliner der Demokraten im US-Senat drohte offen mit einem Angriff auf Iran. Dabei hatte Mottaki eine mögliche militärische Nutzung der Atomkraft für sein Land ausgeschlossen. Von einem Bedarf an Energie sprach er, von Hunderttausenden Kranken, die mit Hilfe der Erkenntnisse aus der Nuklearforschung behandelt werden könnten. »Die Zeiten von Atomwaffen sind längst vorbei«, sagte er der »Süddeutschen Zeitung«.

Da frage ich mich unwillkürlich, was für ein Kraut die beiden USAner rauchen und wie hoch der IQ wohl sein mag … schon im Minusbereich? – Diese Aussagen beweisen nämlich eindeutig, wo der größte Terrorist dieses Planeten zu finden ist. Die zitierte Bedrohung für die internationale Sicherheit geht eindeutig von den USA aus und seinen engsten Vasallenstaaten Deutschland und Großbritannien. Meinen diese Staaten etwa, nur sie hätten das Recht, neue Technologien und Waffen zu entwickeln? – Meine Herren, ich bitte Sie: Gleiches Recht für alle. Und wenn die USA meint, anderen Staaten drohen zu wollen, sie aber gleichzeitig dasselbe tun, dann ist das in meinen Augen ein Verbrechen an die Menschheit.

Nach dem Ende des „kalten Krieges“, als der Vorhang zwischen Ost und West fiel, wurde vereinbart, alle Atomwaffen nach und nach zu eliminieren. Russland hat abgerüstet und sein Versprechen gehalten. Die USA rüsten weiter auf und bedrohen andere Völker mit Krieg. Überall sind sie auf der Welt dabei und entfachen alleine durch ihre Anwesenheit neue Eskalationen. Und Deutschland folgt ihnen wie ein braves Schoßhündchen.

In Teheran ordnete am Sonntag Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad in seinem Land die Anreicherung von Uran auf 20 Prozent an. Das ist der für medizinische Forschung benötigte Anreicherungsgrad. Für den Bau von Atomwaffen würde zu 85 Prozent hoch angereichertes Uran benötigt.

Keine weitere Bemerkung, außer zwei Sätze an die USA und Deutschland:

Kehrt zuerst vor dem eigenen Tor, da liegt noch viel mehr Dreck davor!

Sorgt für Frieden, sonst wird der nächste Krieg verheerend sein…

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Rapper-Duo aus Bremen unterstützt ROBIN WOOD

Neues Album im Internet

Die Bremer Rap-Formation „Gebrüder Tiefenrausch“ macht Musik zugunsten von ROBIN WOOD. Die beiden Musiker stellen ihr neues Album „Schrei nach Wahrheit“ zum kostenlosen Download im Internet zur Verfügung und bitten dafür um Spenden für ROBIN WOOD. In ihren 13 neuen Songs liefern sie treffende Gesellschaftskritik – einen Abgesang auf die Atomkraft inklusive.

„Wir fordern unsere Fans auf, für die Umweltorganisation ROBIN WOOD zu spenden, um etwas in dieser Welt zu bewegen und ein Zeichen zu setzen“, erläutert der Tiefenrausch-Rapper Pascha. „Der Klimaschutz ist unserer Meinung nach die Überlebensfrage im 21. Jahrhundert! Denn der Wohlstand dieser Welt, die Menschenrechte und das gesamte Leben auf unserem Planeten hängen unmittelbar vom Umweltschutz ab.“

ROBIN WOOD freut sich über die Unterstützung aus der Kulturszene. „Wenn junge Rapper sich mit dem Klimawandel auseinandersetzen, werden auf musikalischem Wege neue Leute auf die Notwendigkeit zum Handeln aufmerksam“, sagt Ute Greiser von ROBIN WOOD in Bremen.

Download der Lieder unter: http://www.gebrueder-tiefenrausch.de

Für Rückfragen:

Ute Greiser, ROBIN WOOD Bremen, Tel. 0421/ 598 28 92, ute.greiser(at)robinwood.de


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