Roman DER GRAL, Kapitel 14

Der Drache

Noch lange, nachdem er das kleine, liebliche Tal mit dem Urdsee, den drei Nornen und dem Weltenbaum Lärad, verlassen hatte und jetzt im Begriff war, den nächsten Hügel zu erklimmen, dachte er über das Gespräch mit Lärad nach.

Eigentlich war er jetzt genauso schlau wie vorher. Denn das, was Lärad in wahrlich wunderschöne Verse gefaßt hatte, war ihm irgendwie auch früher schon bekannt gewesen. Nur ein Punkt war ihm noch nicht ganz so klar, wie es den Anschein hatte:

Er war doch ausgesandt worden, um das Böse zu vernichten. Nur hatte Lärad ein paarmal indirekt gesagt, das Böse wäre unausrottbar! – Irgendwo lag da doch wieder so ein Widerspruch. Und so sehr er sein Gehirn auch marterte, er kam nicht hinter dieses Geheimnis. Eelie und Wolf fragen, stand nicht zur Debatte – denn er wollte sich nicht schon wieder als kleiner dummer Junge dahinstellen. Vielleicht kam er auch so und von ganz alleine dahinter, was diese Wortspielereien bedeuteten.

Zuerst mußte er sich darauf konzentrieren, daß jederzeit ein Angriff der Festung erfolgen konnte. Welcher Art diese Angriffe sein würden, wußte er auch nicht, und er mußte sich eingestehen, daß er eigentlich, so lange er auch schon unterwegs war, nichts wußte von alledem, was ihn erwartete und er dann tun konnte.

Er mußte demnächst einen oder mehrere Kämpfe bestehen, das war schon mal klar – wobei ihm jetzt schon übel wurde bei dem Gedanken. Kämpfen für das Gute! – Auch hier lag doch wieder ein riesengroßer Widerspruch, auch wenn Göll gesagt hatte, daß Kämpfen und Kämpfen zweierlei wären.

Nein, das Geheimnis lag irgendwo verborgen, und in allen Gesprächen, die er bis jetzt geführt hatte, war es auch irgendwie angeklungen, nur er konnte sich nicht darüber klar werden, wo, wie und wann.

.

Während er so in seinen Gedanken vertieft weiterlief …

.

Hier geht es spannend weiter:

http://belletristik.wordpress.com/2010/01/11/der-gral-%E2%80%93-kapitel-14/

.

Viel Input beim Lesen und danke für die Kommentare in meinem Romanblog (s.o.)

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