Muskelkater’s Beichte als Top-Secret-Agent

Jetzt kommt die Wahrheit ans Licht

Also nee, Beichte ist das ja nun nicht grade, wir sind hier ja nicht in der Kirche. Aber erzählen … ja, das kann ich mal. Fange ich doch einfach mal geschickterweise von vorne an. Denn von hinten hätte das ja wohl keinen Sinn, oder?

Als ich auf die Welt kam, war ich alleine. Meine Mutter war gerade auf Mäusejagd und hatte nur eine leere Schüssel hin gestellt mit einem Zettel: „Die Milch ist im Kühlschrank“. Na zumindest dachte ich mir das, denn Lesen konnte ich ja da noch nicht. Auch wusste ich damals noch nicht, ob ich Kater oder Kätzin war. Das erfuhr ich erst viel später, als ich meinen ersten Kater hatte und dabei gleich mehrere Kätzchen auf einmal sah. – Meinen Vater habe ich persönlich nie kennen gelernt. Man sagte, er wäre auf Auslands-Einsatz für die Mi-AI-E, einer Geheim-Organisation „Miau-Agency-International-Entertainment“. Das faszinierte mich natürlich. War mein Vater sowas ähnliches wie James Bond auf vier Pfoten?

Als ich dann etwas älter wurde, entschloss ich mich dazu, den Beruf meines Vaters zu erlernen. Den Anstoß dazu gab mir mein Vetter oder Cousin Johannes I., der in einem mir unbekannten Kirchenstaat als Mäusefänger angestellt war, aber insgeheim im Auftrage des Mi-AI-E schnurrend um die Beine der dortigen Priester schlich. Dabei hatte er sehr oft erstaunliche Einblicke in das Innenleben der Priester. Zum Beispiel, dass die Unterhosen ausnahmlos weiß mit vorne gelben Flecken waren. Dafür wurden diese aber auch täglich gewaschen. Einige trugen aber auch schwarze Unterhosen. Ich nehme an, weil sie zu faul zum Waschen waren.

Dann kam nach meiner sehr intensiven Ausbildung mein erster Auftrag, der mich schnurstracks nach Berlin führte. Zuerst wurde ich in ein ziemlich unbedeutendes Büro versetzt. Die Dame dort malte gerade rote Stoppschilder, als ich ankam. Wie es mir beigebracht wurde, schnurrte ich sanft an ihren Beinen entlang. – Aber o Schreck … sie hatte einen Hosenanzug an. Nix also mit Unterhosen gucken, das konnte ich schnell vergessen. Kurz bevor ich raus ging, kam ein anderer in das Büro, so ein Graf, Baron oder sowas ähnliches, der meinte, die Aktion wäre auf Eis gelegt, da man sie durchschaut hätte. – Eis, Vanille-Eis oder Schoko oder Erdbeere. Mir lief das Wasser im Maul zusammen. Aber zuerst meine Aufgabe und Meldung an die Mi-AI-E machen. Dann das Vergnügen mit Bananen-Eis. Oh jauchz miau, lecker.

Auf der Suche nach dem Bananen-Split meines Lebens kam ich an vielen anderen Büro’s vorbei, wo ich nur schimpfende Menschen hörte. Einer sagte: „Ich halt’s im Inneren nicht mehr aus. Die Blogger treiben mich zum Wahnsinn. In der nächsten Regierung will ich die Finanzen machen“. – Der sollte es vielleicht mal mit einer Pflaumenkur versuchen. – Ein anderer sagte: „Bist du dir sicher, dass dieser Raketenangriff von mir befohlen wurde?! – Na danke, dann kann ich ja abdanken. Ich bin aufgeflogen durch ein paar hirnrissige Schreiberlinge!“. – Hmm, ein Raketenangriff braucht ja wohl sowieso nicht sein. Aber ich bin ja nur ein Kater, der Liebe braucht … und ein Erdbeereis, miau. – Dann war da so ein Wutausbruch in einem anderen Büro: „Was? Die wollen sich nicht impfen lassen? Ja wer hat denn nun hier was zu sagen, die Blogger oder die Regierung?! – Und was mache ich nun? Ich kann den Vertrag nicht erfüllen! Diese Schweinegrippe sollte die Menschen doch gefügig machen…“. – Ich habe auch Angst vor Impfungen und Tierärzten, bin ja ein Kater und der … naja, schweigen wir drüber. Ich habe zumindest nicht weiter zugehört, sondern auftragsgemäß alles der Mi-AI-E gemeldet. – Und jetzt: Wo ist mein Hawaii-Becher?!

Um es kurz zu machen: Ich habe mein Eis nicht gefunden und damit auch nicht bekommen. Ein jammerndes Miau-Miau-Miau …

Aber mein Auftrag wurde wegen meiner guten Berichterstattung verlängert, und weil ich keine Unterhosen mehr sehen konnte wie mein Vetter in diesem Kirchenstaat, habe ich mir eine andere Taktik überlegt: Ich schleiche mich in die Duschen … dort sind ja immer Unterhosen zu sehen.

Und da habe ich dann entsetzliches gefunden und gesehen und auch gleich der Mi-AI-E mitgeteilt: Viele tragen dort bunte Unterhosen mit allen Farben, gestreift oder kariert, als wenn sie nicht wüssten, wohin sie gehören … politisch, meinte ich. Aber die meisten neuen Menschen, die dort jetzt duschen, tragen braune Unterhosen. Und das gibt mir sehr zu denken.

Also ihr da draußen, das war mein erster Bericht als Top-Secret-Agent der Mi-AI-E. Ich mache einen kurzen Abstecher nach Washington/DC und komme dann nach Berlin oder Wiesbaden oder Saarbrücken wieder zurück. Haltet euch munter und trinkt jeden Tag brav euer Glas Milch. Dann sehen wir uns wieder. Miau …

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Weihnachten unterm Öko-Christbaum

ROBIN WOOD gibt aktuelle Tipps zum Weihnachtsbaumkauf

Weihnachten unterm Tannenbaum ist beliebt. In mehr als jedem zweiten Haushalt in Deutschland wird in den kommenden Wochen ein Christbaum aufgestellt. ROBIN WOOD weist darauf hin, dass die meisten der rund 25 Millionen in Deutschland verkauften Christbäume aus Plantagen stammen, die gedüngt und mit Pestiziden bespritzt werden – eine enorme Belastung für Böden und Gewässer. Dabei geht es auch anders: Über Öko-Weihnachtsbäume mit glaubwürdigem Siegel und Einkauf-Tipps.

„Wenn schon Weihnachtsbäume, dann am besten aus Forstbetrieben oder Weihnachtsbaumkulturen, die nach klaren, ökologisch ausgerichteten Regeln bewirtschaftet werden und bei denen dies auch von unabhängiger Seite kontrolliert wird“, empfiehlt Rudolf Fenner, Waldreferent von ROBIN WOOD. Christbaum-KäuferInnen sollten daher auf das Siegel des FSC (Forest Stewardship Council) an den Bäumen achten. Dieses Zertifikat erhalten nur Forstbetriebe, die auf Kahlschläge, Düngungen, Entwässerungsmaßnahmen und Pestizide verzichten. Außerdem bieten auch einige Naturland-, Bioland-, Demeter- und weitere nach EU-Recht zertifizierte Bio-Betriebe empfehlenswerte Öko-Weihnachtsbäume von landwirtschaftlichen Anbauflächen an.

Bis in die fünfziger Jahre stammten alle Weihnachtsbäume von „drauß‘ vom Walde“. Heute kommen mehr als 80 Prozent der Weihnachtsbäume aus Plantagen, in denen meist kräftig gespritzt und gedüngt wird: Insektizide gegen Rüsselkäfer und Sitkalaus, Herbizide gegen konkurrierendes Gewächs, Mineraldünger für gleichmäßigen Wuchs und für eine intensive Grün- und Blaufärbung der Nadeln. Auch die Gentechnik hat dieses Marktsegment längst im Visier und arbeitet an schädlingsresistenten Christbaum-Klonen.

Wer das nicht unterstützen möchte, wählt am besten einen Öko-Weihnachtsbaum. Um die Suche danach zu erleichtern, hat ROBIN WOOD eine Umfrage bei rund 100 Öko-Landbau- und FSC-Forstbetrieben gemacht. Herausgekommen ist eine aktuelle, nach Bundesländern sortierte Liste mit knapp 40 Verkaufsstellen für Öko-Weihnachtsbäume. Die Preise für öko-zertifizierte Bäume unterscheiden sich im Übrigen meist nicht von denen für konventionelle Bäume. Ergänzt wird die Liste durch allgemeine Tipps zum Baum-Einkauf und eine Kurzinformation zu den Siegeln.

Wer keine zertifizierten Öko-Christbäume in seiner Umgebung findet, der sollte einen Baum aus der Region wählen, am besten einen zum selber Schlagen beim nächstgelegenen Waldbetrieb. Denn so lässt sich vermeiden, ungewollt einen weit gereisten und damit ökologisch fragwürdigen Baum aus Dänemark, Osteuropa oder Irland nach Hause zu tragen. Von Weihnachtsbäumen im Pflanztopf ist eher abzuraten. Da die Bäume durch das Aufstellen in der warmen Weihnachtsstube aus dem Winterschlaf gerissen werden, erfrieren etliche später draußen oder wachsen nicht mehr richtig an.

Bei Rückfragen bitte an ROBIN WOOD wenden:
Rudolf Fenner, Waldreferent, Tel. 040 / 380 892 11, wald(at)robinwood.de
Ute Bertrand, Pressesprecherin, Tel. 040 / 380 892 22, presse(at)robinwood.de

zu den Öko-Weihnachtsbäumen


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