Roman DER GRAL, Kapitel 12. Und Weihnachtsgruß.

Es geht weiter …

Das Kapitel „Die TagNachtGleiche“ ist das letzte Kapitel in diesem Jahr, was auch zugleich eines der Kapitel ist, wo der sozial- und gesellschaftskritische Zeigefinger zum Vorschein kommt. Diejenigen, die bisher soweit mit gelesen haben, kommen auch inpunkto Legenden der nordischen Völker voll auf ihre Kosten.

http://belletristik.wordpress.com/2009/12/18/der-gral-%E2%80%93-kapitel-12/

Im nächsten Jahr wird es spannend und auch wieder (zwischen den Zeilen gelesen) kritisch weitergehen. Bis dahin viel Spaß an der bisherigen Handlung.

Der Muskelkater wird jetzt Weihnachtsferien machen. Er bedankt sich für die vielen Kommentare, ob positiv oder negativ. Denn beides kann gedankliche Fortschritte bedeuten, sowohl für den Autor, als auch für den Kommentator.

Deshalb wünscht der Muskelkater auch allen seinen treuen Lesern (auch des Romans) ein wunderschönes und besinnliches Weihnachtsfest und einen freudigen Übergang ins neue Jahr.

.

Herzlichst, euer Muskelkater

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Deutschland, Deutschland über alles…

…über alles in der Welt!

So lautet unsere Hymne der Deutschen. Und die Regierung der Deutschen ist seit Jahren kräftig dabei, zu beweisen, dass wir als Arier deutschen Blutes berechtigt sind, überall mit zu mischen und damit diese Zeile der Hymne wahr zu machen. Und wenn der große Bruder jenseits des Atlantiks sagt: „Wau!“, dann bellen wir alle kräftig mit. Müssen wir ja wohl auch. Es ist ja schließlich unsere Pflicht, unsere Freiheit in aller Welt zu verteidigen. Denn der Bündnisfall innerhalb der NATO ist ja eingetreten. Da steht in Artikel 5 der Statuten der NATO:

„Die Parteien vereinbaren, dass ein bewaffneter Angriff gegen eine oder mehrere von ihnen in Europa oder Nordamerika als ein Angriff gegen sie alle angesehen wird; sie vereinbaren daher, dass im Falle eines solchen bewaffneten Angriffs jede von ihnen in Ausübung des in Artikel 51 der Satzung der Vereinten Nationen anerkannten Rechts der individuellen oder kollektiven Selbstverteidigung der Partei oder den Parteien, die angegriffen werden, Beistand leistet, indem jede von ihnen unverzüglich für sich und im Zusammenwirken mit den anderen Parteien die Maßnahmen, einschließlich der Anwendung von Waffengewalt, trifft, die sie für erforderlich erachtet, um die Sicherheit des nordatlantischen Gebiets wiederherzustellen und zu erhalten…. [Nordatlantikvertrag: Washington DC, 4. April 1949]

Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 trat dieses in Kraft:

Zum ersten und bisher einzigen Mal wurde der Bündnisfall vom Nato-Rat am 12. September 2001 als Reaktion auf die Anschläge vom 11. September 2001 auf das World Trade Center und das Pentagon ausgerufen, mit der Einschränkung: »sofern die Terrorangriffe von außen gegen die USA gerichtet waren«. Beschlossen wurde der Bündnisfall durch den NATO-Rat erst am 4. Oktober. Zwei Tage zuvor, am 2. Oktober, hatte die US-Regierung Beweise vorgelegt, die einen bewaffneten Angriff der Taliban oder Al Qaida´s auf die USA belegen. (beide Zitate Wikipedia)

Also bleibt es dabei: Wir müssen an der Seite unseres Herrchens Gassi gehen, wenn er es befiehlt, ganz klare Sache. Aber keine Sorge, wir Deutschen waren ja schon immer so. Auch zu Zeiten der DDR und ihrer Nationalen Volksarmee NVA waren die Deutschen überall dabei:

Laut Joachim Nawrocki seien bis 1980 in Angola und Mosambik, Algerien, Libyen, den Irak, Syrien, Südjemen, Äthiopien, Guinea-Bissau, Benin, Nigeria, in der damaligen Volksrepublik Kongo (Kongo-Brazzaville), Tansania und Sambia zwischen 100 (Nigeria) und etwa 2000 (Angola) Offiziere und Soldaten der Nationalen Volksarmee und des MfS stationiert gewesen. Gordon A. Craig führt Meldungen (1978) über die Stationierung von über 1200 NVA-Soldaten im Bereich Artillerie, Kommunikation und Logistik in Algerien und 450 Soldaten in Libyen an. Craig erwähnt darüber hinaus eine mögliche Beteiligung von NVA-Soldaten bei Kämpfen in Ogaden und Eritrea, nach Walter Döbler wären NVA-Angehörige 1979 in bewaffnete Auseinandersetzungen in Mosambik verwickelt gewesen. Winrow führt zwischen um 1.550 und 1.700 (1978) und knapp mehr als 1.925 (1988) in Afrika stationierte DDR-Militärberater auf. Die Einsätze beschränkten sich auf die Ausbildung und Unterstützung befreundeter Regierungen und Widerstandbewegungen parallel zu Rüstungsexporten, dem Aufbau militärischer Logistik und Infrastruktur und an die Begleitung und Absicherung von Wirtschaftsprojekten etwa im Bereich der Rohstofferschließung, so in Mosambik. (Wikipedia)

Na also, singen wir alle mit: Deutschland, Deutschland, über alles…

Und wo findet man die Deutschen noch so auf der Welt? Damit wir über alles stehen können? Wir (t)vollblütigen Arier aus Gnaden der DAX-Konzerne und der von ihnen bestochenen Politiker, sorry: Parteispenden-gesponserte Politiker? – Hier:

  • 1999 unter NATO-Kommando: KFOR (Kosovo Force), derzeit etwa 2.240 deutsche Soldaten, (bis 8.500 Deutsche Soldaten als Mandatsobergrenze möglich).
  • seit 2001 Operation ACTIVE ENDEAVOUR im Mittelmeer zum Schutz des Seeverkehrs gegen terroristische Bedrohungen, deutsche Fregatten, U-Boote und Schnellboote.
  • Seit Januar 2002 unter US-Kommando: Operation Enduring Freedom als Teil des Kampfes gegen den Terrorismus. Zunächst Marinepräsenz am Horn von Afrika und Spezialkräfte in Afghanistan. Derzeit nur Marineeinsatz (Beteiligung OEF und OAE: 800 Soldaten).
  • seit Januar 2002 ISAF-Einsatz in Afghanistan zur Friedenssicherung unter NATO-Kommando; derzeit etwa 4.100 deutsche Soldaten (Mandatsobergrenze: 4500 Soldaten).
  • seit Dezember 2004 unter EU-Kommando: EUFOR (European Union Force in Bosnia and Herzegovina – Operation Althea), Derzeit etwa 120 Deutsche Soldaten (bis 2.400 Deutsche Soldaten als Mandatsobergrenze möglich).
  • seit April 2005 UNMIS (United Nations Mission in Sudan) – Entsendung von bis zu 75 unbewaffneten Militärbeobachtern in den Süden und Osten des Sudans zur Überwachung des Friedensabkommens.
  • seit September 2006 – Seeraumüberwachung vor der Küste des Libanons im Rahmen von UNIFIL II mit Fregatten, Schnellbooten und Hilfsschiffen unter deutscher Führung. Einschließlich Landkomponenten zur Versorgung und zur Unterstützung der libanesischen Kräfte ca. 460 Soldaten entsandt (Mandatsobergrenze 2.400).
  • seit Dezember 2008: Beteiligung an EU NAVFOR Somalia (Operation Atalanta) zum Schutz von Schiffen, die im Rahmen des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen Hilfslieferungen nach Somalia transportieren (Mandatsobergrenze: 1.400 Soldaten).

Bei Auslandseinsätzen kamen seit 1990 insgesamt 81 Soldaten ums Leben (Stand: 24. Juli 2009). Insgesamt starben seit ihrer Gründung etwa 2600 Angehörige der Bundeswehr in Erfüllung ihrer Pflicht.

DEUTSCHLAND – DEUTSCHLAND ÜBER ALLES, ÜBER ALLES IN DER WELT…

Überall mischen wir uns ein, bis es eines Tages von den anderen heißt: „Wir müssen die Freiheit Afghanistans im Teutoburger Wald verteidigen!“

Ich schäme mich und entschuldige mich dafür bei allen Opfern, ebenfalls ein Deutscher zu sein!

Christmas is im Eimer

Katastrophen-Alarm

When the snow falls wunderbar

and the children happy are,

when is Glatteis on the street

and we all a Glühwein need,

then you know, es ist soweit:

She is here, the Weihnachtszeit.

.

Every Parkhaus ist besetzt,

weil die people fahren jetzt,

all to Kaufhof, Mediamarkt,

kriegen nearly Herzinfarkt,

shopping hirnverbrannte things

and the Christmasglocke rings.



Merry Christmas, merry Christmas,

hear the music, see the lights,

frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,

Merry Christmas allerseits…

.

Mother in the kitchen bakes

Schoko-, Nuss- and Mandelkeks,

Daddy in the Nebenraum

schmücks a Riesen-Weihnachtsbaum.

He is hanging auf the balls,

then he from the Leiter falls…

.

Finally the Kinderlein,

to the Zimmer kommen rein

and es sings the family

schauerlich: „Oh, Christmastree!“

And then jeder in the house

is packing die Geschenke aus.



Merry Christmas, merry Christmas,

hear the music, see the lights,

frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,

Merry Christmas allerseits…

.

Mama finds unter the Tanne

eine brandnew Teflon-Pfanne,

Papa gets a Schlips and Socken,

everybody does frohlocken.

President speaks in TV,

all around is Harmonie…

.

Bis mother in the kitchen runs,

im Ofen burns the Weihnachtsgans!!!

.

And so comes die Feuerwehr

with tatü – tata daher

and they bring a long, long Schlauch,

and a long, long Leiter auch,

and they all schrei – „Wasser marsch!“,

Christmas-Time is – now im – …


Merry Christmas, merry Christmas,

hear the music, see the lights,

frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,

Merry Christmas allerseits …

.

Roman DER GRAL, Kapitel 11

Festung Zirkonia

Ganz plötzlich hörten die Berge auf und sie kamen an eine enge Öffnung zwischen den Felswänden. Sven kam sie vor wie eine Pforte, eine Pforte zur Hölle. Denn dahinter lag eine Finsternis, schwärzer als alle Finsternisse und Dunkelheiten der Welt.

Wolf heulte auf. Es hörte sich grauenvoll an, denn es war das einzige Geräusch, was man hörte. Die Finsternis hinter der Pforte war stumm und schien auf Sven zu warten. Zu warten, daß er die Grenze überschritt.

„Das Land der sich spiegelnden Schicksale. Das Land der toten Seelen“, flüsterte Wolf. „Da irgendwo liegt sie, die Festung Zirkonia!“

Eine rauhe tausendfingrige Hand legte sich Sven auf den Rücken und kroch langsam höher. Im fröstelte. Aber er hatte keine Furcht mehr. Jetzt, wo er am Eingang zum Land der Festung stand und die tiefschwarze Finsternis erblickt hatte, spürte er keine Furcht mehr. Er fühlte sich mutiger, denn er wußte, er hatte eine Aufgabe zu erfüllen. Eine schwere Aufgabe, die in allen Prophezeiungen stand, und das Schicksal der Welt entschied. Er mußte weiter, denn es war auch sein Schicksal.

Liebevoll streichelte er Wolf über das Fell, nahm Hagal, die Rune des Schicksals, in die Hand und flüsterte: „Mein Schicksal ist bestimmt, Hagal. Aber bitte passe auf Wolf und meinem kleinen Ratatosk auf.“

Dann schritt er furchtlos durch die Pforte. Wolf folgte ihm.

.

Das war nur eine kleine Leseprobe vom 11. Kapitels von „DER GRAL – Ein phantastisches Abenteuer“. – Hier kann weiter gelesen werden:

http://belletristik.wordpress.com/category/der-gral-gesamt/der-gral-11/

Viel Vergnügen

Geile Zeit…

Wie ist es nur möglich,

dass wir, geboren in den 50-er, 60-er, und 70-er Jahren, immer noch leben???!

Gemäss Theorien von anno 2004 – 2005 – 2006 hätten wir schon längst tot sein müssen!

WARUM ???

Also, das war so:

Wir saßen im Auto: Ohne Kindersitz, Sicherheitsgurt oder Airbag! Unser Bett war mit Farbe voller Blei und Cadmium angestrichen! Auch die bunten Holzbauklötze, die wir uns begeistert in den Mund steckten…

Zuoberst an der Treppe gab es für uns kein BfU-Sicherheitsgitter: Wer das Treppenlaufen nicht beherrschte und nicht aufpasste, purzelte hinunter und schlug sich die Fresse blutig! Wenn wir nachts weinend im Bett aufwachten, so hörte es niemand! Falls wirklich etwas los war, so mussten wir ganz laut schreien, damit die Eltern aufmerksam wurden! – Babyphon? Von wegen!

Flaschen mit gefährlichem Inhalt (auch die aus der Apotheke … mit Salzsäure, Brennsprit und so) konnten wir ganz einfach mit unseren Händchen und beschränkter Motorik öffnen! – Viele Türen (vor allen die vom Lift und den Autos) gingen einfach zu, und wenn unsere Fingerchen dazwischen kamen, tat‘s mehr als nur höllisch weh! – Wenn wir zu faul zum laufen waren, setzten wir uns hinten auf das Fahrrad unseres Freundes. Der strampelte sich einen ab, und wir versuchten, uns an den Stahlfedern des Velosattels festzuhalten! AUAAAAA !!! Einen Helm trug man nicht einmal auf dem Moped und schon gar nicht auf dem Fahrrad!

(mehr …)

Ein ganz belangloses Gespräch, oder?

Geheime Unterhaltung…

Der Muskelkater hat als Geheimagent wieder mal ein Gespräch aufgezeichnet, was euch sicher interessieren wird. Aber auch erschrecken. Haltet euch also fest, wenn ihr weiter lest:

Du meinst also, das es so funktionieren könnte?“

Ja, genau so. Wenn wir es richtig anpacken und da die richtigen Professoren überzeugen können“, er lacht und schnippt mit den Fingern, die das Symbol für Geld sind, „dann machen wir das Geschäft unseres Lebens.“

Noch bin ich nicht so richtig überzeugt“, meldet sich sein Gesprächspartner, der ein sehr gewichtiger Mann in den besten Jahren ist. Obwohl erst Mitte 30, trägt er schon schütteres Haar, hat aber ein Lächeln eines 18-jährigen, was ihn bei allen, auch der Regierung, sehr sympathisch macht. „Denke bitte daran, dass da eine sehr starke Gruppe ist, die uns täglich mit Meldungen und Aufklärungen kommt. Lange können wir unsere Hiobsbotschaften nicht mehr aufrecht halten!“

Sein Gast läuft aufgeregt durch das Zimmer, drückt seine angerauchte Zigarette aus, um sich gleich wieder eine neue anzuzünden. „Begreifst du denn nicht, verdammt nochmal. Das ist jetzt unsere Chance. Das Volk hat Angst. Das müssen wir ausnutzen“.

Ja, schon richtig. Aber denke bitte nochmal dran, dass auch die Schweinegrippe ein Reinfall für uns war. Mehr kann ich nicht riskieren. Die Leute passen zu sehr auf und glauben uns nicht mehr“.

Ach papperlapapp. Was sollen die Leute schon denken. Solange die Bildzeitung das verbreitet, was wir haben wollen, ist doch alles gut. Oder war dir deine letzte Einzahlung auf deinem Konto zu wenig? Sag, dann erhöhe ich es um 20 Riesen.“

Darum geht es doch garnicht. Und das weißt du ganz genau. Es geht um meine Glaubwürdigkeit!“

Ach nee, jetzt machst du, ausgerechnet du von der Bank, dir Sorgen um deine Glaubwürdigkeit? – Mann, das ich nicht lache. Das hätte es in meiner Zeit nicht gegeben.“

Nagut, aber lange kann ich es nicht mehr durchhalten. Es hängt zuviel mit meinem Job zusammen, verstehste?“

Warum denn auf einmal so ängstlich?!!! So warst du doch früher nicht. Wir haben doch diese Finanzkrise gemeinsam durch gestanden. Und sie ist doch super gelaufen. Was hast du jetzt auf deinem Konto? Milliarden von Dollar mehr. Die Schweinegrippe war unser tollstes Ding, was wir je gedreht haben. Mann, die haben uns aus der Hand gefressen. – Und jetzt zweifelst du???“

Der Mann der Bank in seinem korrekt sitzenden Anzug windet sich etwas, als wenn sein Kragen nicht richtig sitzen würde und an seinem Nacken schürft. „Ja, du hast ja schon recht. Aber es sind schon ZU viele aufmerksam geworden. Die trauen uns nicht mehr. Bedenke bitte auch, dass ich mit meinen vorgetäuschten Bankrotten einiger Banken ja auch schon Billionen von Steuergeldern erhalten habe. Das geht auch nicht mehr lange. Dann fliege ich auf!“

Der andere Mann lacht laut auf. „Haha, du Angsthase. Aber Respekt. Die Bankenkrise war sehr gut von dir durchdacht, um an die Steuergelder ran zu kommen“. – Dann beugt er sich weit vor, sodaß er fast in gleicher Höhe mit seinem Gesprächspartner ist und ihn voll ins Auge blicken kann. Dann flüstert er ganz leise: „Und das machen wir beide gemeinsam noch mal, verstehste? Bevor das Volk dahinter kommt, wer sie betrügt und ausnimmt!“ – Er lacht laut auf und zündet sich eine brasilianische Zigarre an. „Ich will, dass der nächste Coup gelingt. Du weißt, was ich meine!“

Der drohende Blick seines Gesprächspartners in dem Silberstreifenanzug läßt den Banker erzittern. Er weiß genau, dass dieser Mann zu allem fähig ist. Aber auch er ist bereit, alles zu geben, damit nicht nur er, sondern auch seine Erben bald die Welt beherrschen können. Dieser Mann, der ihm gegenüber steht, ist der Schlüssel zur Macht, das ist klar. Jetzt kommt es nur noch darauf an, die besten Bedingungen zu schaffen, damit er mit an der Spitze steht. Plötzlich kommt ihm eine Idee und er strahlt seinem Gegenüber an: „Was hältst du davon, wenn ich mal, sagen wir 5 Millionen, in den Schutz des Regenwaldes pumpe?“

Der andere dreht sich entsetzt um. „Bist du total blöde? – Was soll denn das bewirken? – Wir haben schon zuviel riskiert und diese Bad Bank der Deutschen wirkt auch nicht so, wie wir es geplant haben!“

Klar, aber wir schaffen uns damit eine weiße Weste. Und wenn wir die Kirche einschalten…“

Moment“, unterbricht ihn der andere, indem er die Augenbrauen hochzieht, „du meinst…“

Genau! Dann stehen wir als der Retter der Umwelt da. Dann ist der ganze Schwindel mit CO2 und der Schweinegrippe vergessen und die Bildzeitung meldet am nächsten Morgen, wie toll wir dann sind und den lebenswichtigen Regenwald retten!“

Der andere streicht langsam, aber ruhig nachdenkend durchs Zimmer und fährt sich nachdenklich durchs Haar: „Die Idee ist garnicht mal so schlecht“, meint dann der Unbekannte in seinem Nadelstreifen-Anzug und murmelt vor sich hin: „Das würde eine ganz perfekte Tarnung sein. Und damit werden wir so nebenbei verhindern, dass die neumodischen Technologien zum Zug kommen, damit Daimler und Co weiter ihre umweltschädigenden Motoren produzieren können. – Nicht schlecht!“

Dann wird er wieder lauter, beugt sich vor und zeigt mit der Zigarre auf seinen Gesprächspartner: „Aber dafür brauche ich wieder Geld, was DU DIR von den Steuerzahlern besorgst. Ist das klar???“

Ja natürlich“, beeilt sich sein Geschäftspartner zu versichern, „ich stelle die Mittel schon morgen zur Verfügung.“

Schon wieder ruhiger und ganz der Boss: „Wunderbar. Dann gehe ich übermorgen zur Bundeskanzlerin und zu diesem, wie heißt dieser unaussprechliche Mensch noch, sowas wie Osterwelle?“ Er hält inne und lacht über seinen eigenen Witz. „Und dann werde ich sicher die Genehmigung erhalten für den nächsten Schlag. Und wenn sie die Mehrwertsteuer auf 50% erhöhen müssen, das schert mich der Teufel. Ich werde es ja von den Steuerzahlern alles zurück erhalten.“

Er schaut sein Gegenüber leicht lächelnd ins Gesicht. „Weißt du, was doof und total bescheuert ist?“

Der Banker stutzt und macht ein ratloses Gesicht, obwohl er es sich schon denken kann. Denn er hat die Lösung des Rätsels schon mehrfach ausgetestet. Trotzdem fragt er zaghaft: „Ich weiß nicht, was du meinst!“

Der Anzug mit den Silberstreifen aus einer Sonderkollektion lässt ein breites und verkniffendes Lächeln hören, bleibt aber absolut im Schatten stehen: „Du weißt es, mein Lieber. Aber ich sage es dir trotzdem:“ – Er zündet sich eine neue Havanna-Zigarre der teuersten Sorte an und klemmt sie sich zwischen den Mundwinkeln. Dabei lächelt er hämisch: „Das Volk, mein Lieber. Das Volk. Die Menschen sind zu dumm zu begreifen. Und deshalb werden wir auch mit deiner Idee Erfolg haben. Bald gehört die Welt uns. Meine Söldner in USA und Europa stehen schon bereit. Meine Privatarmeen in Afghanistan und in den anderen Krisengebieten leisten volle Arbeit. Bald ist es soweit.“

Dann jauchzt er auf und tritt halb aus dem Schatten heraus: „Die Welt gehört mir. Ich habe es erreicht über Pandemie, Klimakrise, Krieg überall und jetzt das neue Projekt. Ich habe es erreicht. Die Welt gehört mir!!!“

———–

Ein phantasievoller Dialog? – Denkt mal darüber nach, ob es nicht genauso gewesen sein könnte.

Papa, Matze hat gesagt… – Heute: Blogger oder nicht?

Vater und Sohn im Zwiegespräch

Eigentlich wollte ich diesen Artikel nicht veröffentlichen, da er nur für unser Forum geschrieben wurde. Aber nach vielem Hin und Her und auch einigen Mails entschloss ich mich, es doch zu tun. Hier also ein typisches Vater-Sohn-Gespräch zum Thema Blogger oder nicht?! – Viel Spaß dabei.

.

SOHN: „Du Papa? Ich hab da mal ne Frage.“

VATER: „Nanu? Du hast ’ne Frage?“

SOHN: „Ja, wieso?“

VATER: „Weil du sonst immer damit kommst, dass Matze gesagt hätte, was sein Vater wieder für dummes Zeug von sich gibt.“

SOHN: „Kann sein. Aber das kommt später auch noch.“

VATER seufzt: „Und ich dachte schon, ich könnte jetzt mal in Ruhe meine Zeitung lesen.“

SOHN: „Kannst du ja auch. Da steht ja schon alles drin, was ich dich fragen wollte.“

VATER verblüfft: „Du liest die Zeitung??? Das ist ja mal was ganz Neues. Sonst gehst du doch immer gleich in dein Zimmer und schaltest deinen Internet-Freak an.“

SOHN berichtigt: „Ich schalte keinen Internet-Freak an, sondern ich bin ein Freak und unterhalte mich mit anderen Usern…“

VATER: „Ja schon gut, hab’s kapiert. Und warum denn jetzt das Interesse an der Zeitung, wenn du als Freak doch schon alles von dem blöden Kasten erfährst?“

SOHN holt tief Luft: „Zuerst einmal ist das kein blöder Kasten. Sonst hättest du ihn mir ja wohl nicht geschenkt…“

VATER dazwischen: „Ja ich weiß. War ein Fehler von mir.“

SOHN unbeirrt weiter: „… und zweitens ist meine Hausaufgabe, daß ich die Aussagen von den Meldungen der Medien mit denen der Blogger vergleichen soll!“

VATER: „Na dann mal los. – Was sind überhaupt Blogger?“

SOHN: „Das sind Leute, die ähnlich wie Redner oder so schreiben.“

VATER: „Du meinst Journalisten?“

SOHN: „Ja genau. Nur es sind meist keine Journalisten, sondern privat und machen das von sich aus.“

VATER: „Du meinst also, dass das Menschen sind, die ihre Meinung in die Welt setzen, ohne jemals Journalisten gewesen zu sein???“

SOHN: „So ungefähr, bei den meisten zumindest. Aber ich wollte dich ganz was anderes fragen…“

VATER erbost: „Ja das gibst doch wohl nicht! Ich nehme mal ganz stark an, dass der Vater von Matze auch so einer dieser Besserwisser ist…“

SOHN zaghaft: „Naja, er schreibt auch…“

VATER: „Was heißt hier Naja. – Diese Leute haben doch wohl alle einen Knacks! Die meinen wohl, daß sie überall protestieren und aufmucken können! – Ne mein Lieber, da hältst du dich ganz schön von fern. Hast du mich verstanden?“

SOHN: „Nagut, wenn du meinst. – Aber was ist denn so falsch daran?“

VATER: „Solche Leute bringen die ganze Welt in Unordnung mit ihrem ewigen Gemeckere. Sowas ist doch nicht mehr tragbar. Sowas sollte man verbieten!!!“

SOHN: „Also Matze sagt, sein Vater hat gesagt, daß sie schon viele Menschen auf diese Art aufgeklärt haben über die Missstände in der Welt.“

VATER: „Ach nee. Matze’s Vater weiß es ja mal wieder alles besser als dein eigener Vater!“

SOHN: „Nee, das nicht grade…“

VATER: „Also. Dann lass‘ mich jetzt gefälligst mit deinen unsinnigen Bloggern in Ruhe!“

Kleine Pause

SOHN: „Was liest du grade?“

VATER: „Einen wunderbaren Artikel von einem gewissen Eifelphilosophen. Wirklich interessant, was der schreibt. Und so verständlich.“

SOHN grinst in sich hinein: „Jaaa genau. Und hast du da noch mehr Artikel, die interessant sind?“

VATER hämisch: „Und ob, mein Sohn. Die Zeitung steht voll von wunderbaren und vorzüglichen Artikeln, die mir aus der Seele sprechen. Hier auf Seite 3 der Artikel vom einem, der Trottelbot heißt, einfach perfekt formuliert. Oder auf Seite 5 ein Artikel von Muskelkater, der sehr gut aufklärt und es auf den Punkt bringt. Oder hier, Seite 11 auf der Kulturseite, eine Reportage von einem gewissen Tim. Das sind echte Journalisten wie dieser Ludischbo und seiner Kolumne oder die Kriegspostille. – Warum lachst du so hämisch?“

SOHN: „Papa, Matze hat gesagt, sein Vater hat gesagt, dass er mit mir wettet, das du nochmal auf meine Worte reinfallen würdest, wenn ich nicht mit ihm beginnen würde!“

VATER erstaunt: „Ja und? Was hat das mit unserem Gespräch zu tun?“

SOHN lacht: „Papa, überlege mal. Alle, die du aufgezählt hast mit den Artikeln, sind die, die du nicht magst. … Blogger!!!“

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