UN-Studie: In Norwegen lebt es sich am besten

Na, das freut doch einem geborenen Norweger sehr. Wer weiß, vielleicht wage ich den Schritt doch noch, weg von der EU, die so langsam aber sicher zur Diktatur ausgebaut wird, weg von Deutschland, wo nur noch das Kapital zu sagen hat unter dem alten/neuen Bundeskanzler Ackermann … hin zur Freiheit in das Land der Fjorde…

Der Bericht von Claus Tigges aus Washington in der FAZ ist nur kurz, deshalb bringe ich ihn hier komplett, nicht ohne auf das Original in der FAZ hinzuweisen, wo auch eine Grafik abgebildet ist. Aber man sieht an diesem Bericht, daß das Gefälle sehr sehr groß ist. Neue Anstrengungen in den Industrie-Nationen, um diese Situation zu bessern, sieht man fast keine. Welch ein Wunder auch, denn die Finanzmärkte beschränken sich momentan nur darauf, die Verluste der reichen Zocker auszubügeln. Die Schere arm und reich geht immer weiter auf. Die Bürger bezahlen die Zeche für diejenigen, die die Misere verschuldet haben, auf Staatsbefehl. Da ist dann natürlich kein Geld mehr da, um anderen ärmeren Staaten zumindest eine Aussicht auf eine bessere Zukunft zu zeigen. So kann ich nur froh sein, dass ich jetzt lebe … und nicht in 50 Jahren!

Hier jetzt der Bericht:

05. Oktober 2009 In Norwegen lässt sich am besten leben. Das skandinavische Land bietet seinen Bürgern die höchste Lebensqualität in der Welt, gefolgt von Australien, Island und Kanada. Zu diesem Ergebnis kommen die Vereinten Nationen in ihrem aktuellen „Human Development Report“. Deutschland fällt zwar ebenfalls in die Kategorie jener Länder mit dem höchsten Entwicklungsniveau, belegt dort aber nur den 22. Platz hinter Ländern wie den Niederlanden, Frankreich, Österreich, Spanien, Belgien, Italien und Großbritannien.

In der Analyse, die seit 1990 jährlich erstellt wird, untersuchen die Fachleute der UN im Wesentlichen drei Indikatoren für den Entwicklungsstand eines Landes: Den Gesundheitszustand der Bevölkerung, gemessen an der durchschnittlichen Lebenserwartung; das Bildungsniveau, gemessen an der Alphabetisierungsquote und der Zahl der Schüler und Schülerinnen; und den Lebensstandard, gemessen am Pro-Kopf-Einkommen. Um ein umfassendes Maß des Entwicklungsstandes handelt es sich nach Angaben der UN damit nicht. Beispielsweise werden darin weder Unterschiede in der Einkommensverteilung noch die Ungleichbehandlung von Männern und Frauen erfasst.

Höchstes Pro-Kopf-Einkommen in Liechtenstein

Der aktuelle Bericht bezieht sich auf die Auswertung eines Datenkranzes von 2007. Demnach liegt die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland zum Zeitpunkt der Geburt bei 79,8 Jahren. Im internationalen Vergleich steht Deutschland damit an 17. Stelle; Japan führt diese Rangliste mit einer Lebenserwartung von 82,7 Jahren an. Das Pro-Kopf-Einkommen ist im Fürstentum Liechtenstein mit 85.382 Dollar im Jahr am höchsten, Deutschland belegt mit 34.401 Dollar international den 24. Platz.

Norwegen nimmt zwar in keiner der einzelnen Kategorien den ersten Platz ein, es liegt beispielsweise mit seinem durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommen an 5. Stelle. Doch im Durchschnitt der drei Indikatoren schneidet kein anderes Land besser ab. Die aufstrebende Wirtschaftsmacht China belegt Rang 92 in der Liste. Die geringste Lebensqualität haben dem Bericht zufolge die Bürger von Sierra Leone, Afghanistan und Niger. In Niger beträgt die Lebenserwartung im Durchschnitt nur 50,8 Jahre. Das ärmste Land der Welt ist die Demokratische Republik Kongo, wo das jährliche Einkommen je Einwohner nur 298 Dollar beträgt.

Wirtschaftliche Entwicklung mit Rückschlägen

„Es hat zwar über die Zeit deutliche Verbesserungen im Lebensstandard und der Lebensqualität gegeben, aber der Fortschritt war ungleichmäßig verteilt“, sagt Jeni Klugman, Autorin des Berichts. Vielfach sei es zu Rückschlägen in der wirtschaftlichen Entwicklung gekommen, unter anderem auch wegen Kriegen und der Ausbreitung der Immunschwächekrankheit Aids.

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