Mutter sperrte Sohn vier Jahre im Kasten ein

Der 14-Jährige konnte sich selbst aus dem Kasten befreit, in dem er eingesperrt war. Das Kind hat zahlreiche Narben und Verbrennungen. Die Mutter und deren Lebensgefährte wurden festgenommen.

Grausame Kindesmisshandlung in den USA: Ein 14-Jähriger im US-Staat Oklahoma beschuldigt seine Mutter, ihn über vier Jahre lang in einem Kleiderschrank eingesperrt zu haben. Der Bursche sei unterernährt, schmutzig und habe zahlreicher Narben an seinem Körper, berichtet die Polizei. Ihm sei es am vergangen Freitag gelungen, sich aus dem Kasten zu befreien und in die Arme der Nationalgarde zu flüchten, berichteten US-Medien. Die Polizei habe die 37 Jahre alte Mutter sowie deren 38-jährigen Lebensgefährten festgenommen. Sie wirft ihnen Kindesmisshandlung sowie schwere Vernachlässigung vor.

Wie die Polizei weiter berichtete, habe der Bursche an seinem Körper auch Brandwunden. Seine Peiniger hätten Alkohol über seinen Körper gegossen und angezündet. Der Bub war nach eigenen Worten zumeist gefesselt gewesen. Während der ganzen Jahre seiner Qual habe er nicht zur Schule gehen können und habe die meiste Zeit in der Dunkelheit des Kastens verbracht. „Er hat an seinem gesamten Körper Narben“, schilderte ein Polizist, „praktisch von Kopf bis Fuß“.

Das Opfer sei zunächst zur Behandlung in ein Krankenhaus gekommen, hieß es weiter. Wie der Bub berichtete, hätten die Qualen für ihn begonnen, als seine Mutter vor viereinhalb Jahren aus dem Gefängnis entlassen worden und nach Oklahoma gezogen sei. Die Tür des Kleiderschranks sei meist mit Gegenständen verbarrikadiert gewesen. Am vergangenen Freitag sei es ihm aber gelungen, die Schranktür zu öffnen und zu fliehen.

(Quelle: APA/DiePresse.com)

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Wowereits SPD fordert Rücktritt der Bundesspitze

Der erste Landesverband fordert die radikale Erneuerung der SPD: Klaus Wowereits Berliner SPD spricht sich für den Rücktritt von Frank-Walter Steinmeier, Franz Müntefering und Peer Steinbrück aus. Gleichzeitig distanziert sich die Hauptstadt-SPD von der Agenda 2010 und damit von Hartz IV. (Quelle: Welt-online)

Na endlich wachen die Herr- und Frauschaften mal aus ihrem Dornröschenschlaf auf. Aber a bisserl zu spät, meinens nich auch? Wäre dieses ein Jahr früher geschehen, dann hätte es dieses Desaster in der SPD nicht gegeben und das Ergebnis der Wahl hätte anders ausgesehen. Aber man hört ja nicht auf das Volk und erst recht nicht auf uns Blogger, obwohl wir wissen, daß wir es besser wissen!

Hier bitte den Artikel der Welt-online weiter lesen

Hinterm Horizont geht’s weiter

Alles hat einmal ein Ende, auch so ein Wahl-»Kampf«. Der Wähler ist erschöpft. Er ist gedemütigt vom Zwangsanblick der Millionen Propagandaplakate mit dem Staubsaugervertreter-Grinsen politischer Pappnasen, die einen Tsunami von nicht näher definierten Wohltaten ankündigten, die sie uns bei gutem Willen längst hätten erweisen können.

Schon lange vor dem Termin standen die Wahlsieger fest. Stärkste der Partei’n wurden die Nichtwähler. Die SPD hat gar nicht stattgefunden. Gibt es sie denn überhaupt noch und wenn ja, warum? Ronald Pofalla war ursprünglich fest davon überzeugt, die CDU werde die 38 Prozent des Nordhäuser Doppelkorns locker übertreffen, verfehlte aber mit 27,5 Prozent gründlich sein CDU-Wahlziel, von der CSU ganz zu schweigen. Zum Retter in der Not wurde Herr Guido Westerwelle von der Partei der Bestverdiener, ein für seine modische Eleganz viel bewunderter Poptitan, der die Riege der bestangezogenen deutschen Minister um den Freiherrn von und zu Guttenberg künftig verstärken wird. Die Regierung macht weiter als schwarzgelbes Bündnis, als Tigerenten- oder Biene-Maja-Koalition, wie die Radebrecher von den Medien die schöne Bescherung kindisch zu nennen belieben. Demagogie – jetzt oder nie!

Und der Wähler? Der hat seine Stimme abgegeben. Nun ist sie weg und der Wähler wieder für vier Jahre verstummt. Er hat nichts mehr zu sagen. Er ist der Souverän und kann, wenn er unbedingt möchte, lautstark gegen den Afghanistan-Krieg protestieren, die Regierung aber wird behaupten, sie wäre schwerhörig, in Bezug auf Afghanistan sogar gehörlos. Der Bundesverteidigungsminister findet Proteste ohnehin überflüssig; er als gläubiger Katholik, versichert er im »Bild«-Inter- view, bete für unsere Soldaten, und zwar regelmäßig. Ein Sparwitz, für den wir ihn nicht schelten wollen. Nach dem zermürbenden Wahlkampf pfeift selbstverständlich auch er auf dem letzten Loch. Wie das ganze politische Personal.

Ausnahme: die Kanzlerin. Mit erhobener Schwurhand erklärte sie zu Beginn der Legislaturperiode, sie werde Schaden im deutschen Volke anrichten, so wahr ihr Gott helfe. Dieses Versprechen hat sie gehalten. Und sie ahnt, dass sie dem noblen Anspruch auch in der nächsten Amtszeit genügt, wenn alles bleibt, wie es ist. Die deutschen Multimilliardäre haben sie wissen lassen, sie mache ihre Sache gut. Wie es um unsere Sache steht, kriegen wir später.

Die Kanzlerin weiß es seit langem, lässt die Katze aber noch nicht aus dem Sack. »Wir haben die Kraft«, schwadronierte sie im Wahlkampf, sagt aber lieber nicht, Kraft wofür oder wogegen. Eisern beschweigt sie ihre Absichten. Darum meinen Wohlmeinende, insgeheim könnte sie vielleicht doch bereit sein, einiges zum Besseren zu ändern. Wenn sie aber tatsächlich was ändert, dann natürlich bloß, damit alles beim Alten bleibt. Die Reichen müssen ja immer reicher werden, gell, und die Armen immer zahlreicher. Dazu gibt es keine Alternative. Alles andere wäre eine andere Republik. Sagt Angela Merkel.

Einst war sie Kohls Mädchen, inzwischen steht sie Adenauer näher. In einer stillen Stunde des Wahlkampfs eilte sie, im lila Jäckchen, an sein Grab auf dem Rhöndorfer Friedhof. Aus der Tiefe raunte der Alte von Rhöndorf ihr seine Faustregel zu: »Keine Experimente!« Unverzüglich verkündete die Kanzlerin mit Blick auf die Zeit nach der Wahl: »Wir können uns keine Experimente erlauben.«

Damit wäre alles klar. Mehr müssen wir wirklich nicht wissen, den Rest können wir uns denken. Auf gut deutsch heißt das: die Starken stärken, die Schwachen schwächen, Steuergeschenke für Bestverdiener, Studiengebühren hoch, manipulierte Arbeitslosenzahlen, Kündigungsschutz lockern, Mehrwertsteuer rauf, Niedriglöhne runter, und bei steigenden Preisen viel mehr kaufen, um »die« Wirtschaft anzukurbeln. Wie gesagt: Keine Experimente!

Bei unserer Rekordschuldenkanzlerin kommt eben doch immer wieder die gute, alte Physikerin durch …

(Quelle: Ernst Röhl vom Neuen Deutschland)

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