Die ORION fliegt wieder

Die Sommerpause ist vorbei und der schnelle Raumkreuzer ORION fliegt wieder zu neuen Abenteuern.

Gemeint ist hier das Foren-RPG (Rollenspiel) „Raumpatrouille – Am Rande der Unendlichkeit“, welches seit 2008 existiert, zwar nur wenige Mitspieler hat, dafür aber exzellente Abenteuer bietet und mit seinen Mitspielern erlebt. Man merkt förmlich die Freude, die jeder Mitspieler empfindet, wenn ein anderer wieder einen Kommentar (Post) abgegeben hat und man selber antworten kann, um damit die Geschichte voranzutreiben.

Kurze Informationen zum Rollenspiel:

Das Rollenspiel fängt da an, wo die Raumpatrouille-Orion-TV-Serie von 1966 aufhörte. Ein weiteres phantastisches Kapitel der interstellaren Raumfahrt beginnt:

Es ist knapp 50 Jahre später, also 3051, wo die ORION mittlerweile die Nr. 17 trägt. Commander McLane ist inzwischen General und der Chef der ORB. Ihm zur Seite steht Oberst Greg Halden, ein Bursche mit viel Sachverstand und praktisch mitunter McLane’s gutes Gewissen. Nachteil von Halden: er ist noch einer derjenigen, die zwar äußerlich die Ruhe bewahren, aber innerlich schnell ausflippen und McLane ihn manchmal bremsen muss.

An Bord der ORION 17 sind besonders erwähnenswert Commander Wagimen, der ein „alter Hase im Geschäft“ ist, sich durch nichts aus der Ruhe bringen lässt, manchmal aus gutem Grund zögernd in seinen Befehlen ist, aber bisher immer die richtigen Entscheidungen zum richtigen Moment getroffen hat. – Leutnant Temari. Sie ist ein Kommunikations-Offizier wie aus dem Bilderbuch. In gewisser Weise ersetzt sie Tamara Jagellowsk und Helga Legrelle gleichzeitig. Mit fetzigen Ideen begeistert sie nicht nur die Mannschaft, sondern führt messerscharf an die Lösungen heran. – Leutnant Manuel Zava: der 1. Offizier der Orion und gleichzeitig der Maschinist und Verantwortlicher für den Zeittunnel-Generator (ZTG). Er ist manchmal etwas „fibbelich“, hat dafür aber brillante Ideen, die überwiegend weiterführend sind und schon manchesmal aus einem Schlamassel rausgeführt haben. – Leutnant Littletie: als Astrogator ein sehr ruhiger junger Offizier, der nicht viel spricht, dafür mehr handelt. Und das so blitzschnell, dass einige Besatzungsmitglieder ihm beim 3. Auftrag sogar ihr Leben verdanken.

Bleiben also noch die Figuren des General McLane und von Commander Toby Tyler der SIRIUS 5. – Über McLane möchte ich mich persönlich nicht gerne auslassen, weil ich diese Rolle selber spiele. Vielleicht können andere ja mal das Bild ergänzen. Grundlegend sei gesagt, das McLane jetzt ein ruhiger Mensch geworden ist, der aber immer wieder mit neuen Ideen kommt, wo sich dann mitunter Oberst Halden die Haare rauft und dann wieder die Datenbanken bemüht, um der Sache auf den Grund zu gehen. 😀

Commander Toby Tyler von der SIRIUS 5 ist eigentlich ganz einfach zu beschreiben. Denn er ähnelt in den meisten Begebenheiten McLane, als der noch die ORION 8 befehligte. Er ist manchmal ein „sturer Kopf“, der sich nichts vorschreiben lässt, auf der anderen Seite aber kann man sich darauf verlassen, daß er mit seiner Mannschaft immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Auch wenn er sich dabei über Order und Vorschriften hinweg setzt. Aber so war Cliff ja auch damals.

Weitere sehr wichtige Personen ab dem 3. Kapitel: Professor Glaser. Ein Wissenschaftler aus dem Science-Center, der an Bord beordert wird, um Gegebenheiten auf einem anderen Planeten zu erkunden und dabei zu erstaunlichen Ergebnissen kommt, die für die Erde (Terra) bedrohliche Ausmaße annehmen. Und dann ist da noch ein junger Freund der Crew, der von einem anderen Planeten stammt. Atlan ist sein Name und er ist der Prinz des Planeten Arret. Im 2. Kapitel trifft die ORION-Crew zum ersten Mal auf ihn und er wird mit seinem Großkampfschiff ATLANTICA so manches Mal ihre letzte Rettung.

— Hier geht’s zum Abenteuer —

Wer gerne mitspielen möchte, der meldet sich einfach an. Es sind noch einige gute Posten zu vergeben, die auch gut mit galaktischen Gulden bezahlt werden: Mindestlohn 500 Gulden/Std., Arbeitszeit an Bord 24 h bei totaler Freizügigkeit einschl. Kälteschlafkammern ;-).

Viel Spaß bei den Abenteuern oder im Starlight-Casino.

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Steinbrück und Guttenberg verkünden Sparkurs

Artikel der Frankfurter Allgemeinen

SPD und Union haben die Bürger auf harte Einschnitte nach der Bundestagswahl eingestimmt. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) sagte am Sonntagabend in der ARD, angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage „läuft es auf eine erheblich schwierigere Lage auf der Einnahmen – wie auf der Ausgabenseite hinaus“.

Na, das war doch zu erwarten, das ist nichts Neues. Das Volk muss jetzt das ausbaden, was die Regierung verbockt hat. Zuerst die SPD mit den Grünen, dann die CDU/CSU mit der SPD.

Auch Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) sagte, in der kommenden Legislaturperiode würden die Deutschen kürzer treten müssen. „Es werden Jahre werden, wo gespart werden muss und manches Liebgewonnene auf den Prüfstand muss.“ Konkrete Maßnahmen nannten beide Politiker nicht.

Dass mit den kürzer tretenden Deutschen die Arbeitslosen, Rentner, Hartz4-Geschädigte und die unteren Einkommen gemeint sind, hat er zwar nicht gesagt, aber durch diese „Konkrete Maßnahmen“ schon angedeutet. Denn:

Guttenberg führte aus, die Haushaltskonsolidierung habe zwar oberste Priorität. Dennoch gebe es Spielraum für Einkommensteuersenkungen von rund 14 Milliarden Euro zur Entlastung der Mittelschicht.

Ja was denn nun?! – Sparkurs oder Steuersenkungen für Millionäre?! – Mit Sicherheit beides nach dem Umverteilungssystem „unten nach oben“: die untere Klasse zahlt, die obere Klasse profitiert. Wozu haben wir denn sonst eine 2-Klassen-Gesellschaft? – Auf der anderen Seite eine Einschränkung des eigenen Lügen:

Artikel sueddeutsche.de

Ankündigungen für Steuersenkungen von Schwarz-Gelb bezeichnete Finanzminister Steinbrück in der ARD als illusorisch.

Zuvor kritisierte er dies bereits in der SZ: „Union und FDP reden von Steuersenkungen und streuen den Leuten damit Goldstaub in die Augen, und ich soll als Doofmann in der Mitte sagen, welche Zumutungen der nächste Haushalt mit sich bringt? Nein danke!“, sagte der Sozialdemokrat.

Aha, das besagt aber nichts anderes, als daß Sie selber nicht wissen, was die Regierungsmitglieder sagen. Denn wenn Sie es wissen würden, dann redeten Sie nicht solch einen Schmarrn. Das Wort mit den zwei o’s in der Mitte ist aber nicht gerecht, Herr Steinbrück. Denn über diesen Zustand ist doch die Regierung schon lange hinweg. Im Volksmund sagt man lieber Betrüger des Volkes, das ist viel angenehmer zu lesen. Denn was sie in der letzten Legislatur-Periode geschafft haben, das hat Kohl nicht mal in 16 Jahren Kanzlerschaft vollbracht. Eine echte Leistung.

Auch Guttenberg hält die Steuersenkungspläne der FDP für unrealistisch: Senkungen 2011 und 2012 seien möglich, allerdings „abgestuft, nicht in Formen, wie es die FDP vorschlägt. Das ist in meinen Augen wirklich eine Träumerei“.

Naja, ihr Traum ist doch sicherlich, einen guten Managerposten in der Wirtschaft zu erhalten, nicht wahr Herr Guttenberg? – Und wovon bitte darf das Volk träumen? Ich sag’s Ihnen: von Gerechtigkeit, von Freiheit, von Demokratie, von einem Leben in Würde. Alles das, was Ihre Regierung und Ihre Vorgänger-Regierung beseitigt haben. Kennen Sie und Ihre kollegialen Spitzbuben überhaupt die Grundrechte, die im Grundgesetz geschrieben stehen und die Sie pausenlos aushöhlen?

Im Artikel der FAZ hat Oskar Lafontaine es auf den Punkt gebracht. Allerdings zahmer, als wir es von ihm kennen. Und auch viel zahmer, als das eigene Volk, was Sie und Ihre Regierung bekämpfen, dazu sagen würde:

Linksparteichef Oskar Lafontaine hat indes Union und SPD aufgefordert, noch vor der Bundestagswahl bereits geplante Einsparungen zu benennen. Bundeskanzlerin Merkel und SPD-Kanzlerkandidat Steinmeier müssten diese angedeuteten Einschnitte jetzt konkretisieren. Lafontaine forderte beide Parteien auf, im Falle ihrer weiteren Regierungsbeteiligung nicht bei Arbeitnehmern, Rentnern und sozial Schwachen zu sparen. Sie hätten bereits vor der Krise tiefe Einschnitte in ihren Einkommen hinnehmen müssen. Profitiert hätten davon große Konzerne und Vermögende, von denen nicht wenige durch „kopflose Spekulation“ die Finanzkrise mit verschuldet hätten. „Wenn jemand jetzt zur Kasse gebeten werden muss, sind es die großen Unternehmen, Börsenspekulanten und Vermögenden.“ Er forderte erneut die Wiedereinführung einer Vermögens- und einer Börsenumsatzsteuer sowie die Anhebung des Spitzensteuersatzes auf 53 Prozent.

Das ist es, was nicht nur das Volk will, sondern auch sinnvoll ist. Wobei das Sinnvollste überhaupt erstmal ist, diese Wirtschafts- und Bankenregierung abzuwählen. Denn wir haben den Bundeskanzler Ackermann gründlich satt.

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