Mit Pius wandern …

Von Andreas E.

Eigerntlich ist es ja keine eilige Meldung gewesen. Es war eher eine gemütliche. Aber richtig interessant wurde es in dem Moment, als klar war, das eine komplette Stadt ihre nichterwünschten Schäfchen geflissentlich zu ignorieren begann.

Fulda ist eine wunderschöne Stadt. Fulda ist Bischofssitz. Der Sitz des Bistumsherrn Bischof Algermissens, der schon seit einigen Jahren deutliche Probleme mit einer Versammlung durchgeknallter Geistlicher hat. Diese Geistlichen sind allseits bekannt unter dem Namen Pius-Bruderschaft – oder auch mit dem Kürzel FSSPX.

Natürlich ist die FSSPX keine normale Glaubensgemeinschaft. Nein, die FSSPX zieht nur die wahren Katholiken an. Und zwar genau jene Katholiken, deren Ahnen einst unter Adolf jubelten, als es darum ging, die Geschäfte der Juden zu zerstören, sie zu plündern und die Juden als Ungeziefer in Konzentrationslager zu sperren.

Ich möchte an dieser Stelle nicht polemisch werden. Aber ich finde es schon erschreckend, wenn ungefähr 800 Personen quer durch Fulda trotten, immer hinter den merkwürdig gewandeten, selbst erklärten einzigen Katholiken hinterher und auch noch auf deren merkwürdige, liturgische Gesänge hören.

Die FSSPX hat es erfolgreich geschafft den Papst zu erpressen. Die FSSPX hat deutlich zu verstehen gegeben, das sie die deutschen Gesetze nicht achtet – und sie zukünftig auch nicht vorhat, sie achten zu wollen – und das sie eindeutig kein Problem mit dem Holocaust hat, der er ja, nach den Aussagen ihrer eigenen Bischöfe, niemals statt gefunden hat.

Und nun rennen bei einer Wallfahrt 800 verstrahlte Schafe hinter einer Gruppe Hirten her, die sich katholischer geben als der Papst, dabei jedoch ständig Blasphemie begehen. Da wird frech und dreist die alte Messe zelebriert, obwohl man keine 30 Bürger zur Unterschriftennahme fand. Man weiht frech eine Kapelle in einer alten Frabrikhalle ein (wir berichteten) und fühlt sich mit dieser Tat herrschaftlicher als der Bistumsherr, der sich schon seit Jahren bemüht, diese Bande Freischärler endlich aus seiner Domäne zu werfen.

Was jedoch den Vorwurf der Blasphemie noch untermauert ist die Tatsache, das Marienprozessionen abgehalten wurden. Und nicht einfach nur eine herkömmliche, harmlose, Wallfahrt. Hier wird Okupation betrieben – eindeutig. Die Wertigkeit des vom Vatikans bestellten Bischofs wird mit Füßen getreten. Und somit das Antlitz der katholischen Kirche beschmutzt. Und dies von Männern, die von sich behaupten, sie wären des Glaubens.

Bis heute sind die Priester- und Bischofsweihen der FSSPX (wenn man sich genauer informiert) vom Vatikan nicht anerkannt, also unrechtmäßig. Das Amt des Priesters darf nicht ausgeübt werden, genauso wenig wie das Amt des Bischofs. Diese Tatsache hindert die FSSPX jedoch nicht daran, weiterhin mit ihrer Denkweise hausieren zu gehen, oder gar weitere Schäfchen in ihre Reihen zu verführen.

Mit Pius wandern heißt eindeutig sich gegen den Papst zu stellen, eindeutig Position gegen die Positionen der katholischen Kirche zu beziehen und somit die Kirche zu spalten. Und zwar in einen erzreaktionären, faschistischen und einen gemäßigten, konservativen, Teil. Nur heißt dies auch für diejenigen Gläubigen, die sich den Prozessionen und der Wallfahrt angeschlossen haben, das sie ihre Seele einer Handvoll selbsterklärter Heiliger Männer übertragen haben – und somit keinen Anspruch mehr auf das Himmelreich haben. In Kirchenrecht ausgedrückt: All diese Personen haben sich selbst exkommuniziert. Aus Glaubensgründen sind sie von den Dogmen der katholischen Kirche abgewichen und begingen Blasphemie. Willentlich.

(Quelle: Netzwerkpartner Der Trottelbot)

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